Darmstädter Sportstiftung

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Vorstand und Beirat in Ämtern bestätigt

05. Juni 2016
Mitgliederversammlung der Darmstädter Sportstiftung - Je 1500 Euro für Jugendförderpreisträger DSW Darmstadt, SKG Roßdorf und SG Ueberau

Darmstadt (hps). Die Darmstädter Sportstiftung bestätigte bei der Mitgliederversammlung am 31. Mai in den Räumen der Sparkasse Darmstadt, die Führung um den Vorsitzenden Hans-Werner Erb. Den Jugendförderpreis 2015, je 1500 Euro, teilen sich die Vereine DSW Darmstadt, SKG Roßdorf und SG Ueberau. Gut 40 der derzeit 289 Mitglieder des Fördervereins Darmstädter Sportstiftung bestätigten Vorstand und Beirat weitgehend in ihren Ämtern. Regie führt weiter Hans-Werner Erb (seit 2011 Vorsitzender). Stellvertreter sind Thomas Arnold-Münzberg und Michael Vatter. Schatzmeister blieb Uwe Kuhl. Schriftführer wurde Hans-Peter Seubert, der den Beiratsposten mit Vorgängerin Sigrid Knauber (seit 2011 im Amt) tauschte.

Im Beirat arbeiten mit: Margrit Schäfer, Hanna Cordier, Horst Blechschmidt, Friedel Sahm, Karl-Heinz Siegl, Hans-Dieter Karl, Manfred Rentel, Torsten Rasch, Ralf-Rainer Klatt und Michael Weber. Offiziell im Amt sind nun die bisher kooptierten Beiratsmitglieder Axel Rückert und Christian Kühn.

Vorsitzender Hans-Werner Erb berichtete, dass im letzten Jahr lediglich 4600 Euro für Förderfälle ausgeben wurden. „Wir hatten uns eigentlich mehr erwartet. Das Antragsaufkommen war nicht so groß.“ Schatzmeister Uwe Kuhl ergänzte: „Wir hätten die Möglichkeit gehabt mehr auszuschütten. Was uns einfach fehlt sind Anträge“, appellierte er an die Vereinsvertreter. So floss der Überschuss, rund 24 000 Euro in die Stiftung. Was deren Vermögen auf 594 581 Euro anwachsen ließ.

Davon, so Kuhl in seiner Wirtschaftsbilanz, sind 25 000 Euro freie Rücklagen für akute Härtefälle und 28 000 Euro gebundene Rücklagen für den nach einem Turnunfall von den Schultern ab gelähmten Johannes Hablik. Der Verein überwies 20 000 Euro Zustiftung an die Stiftung und verfügte Ende 2015 über gut 3000 Euro Plus. Er speist sich aus 15 100 Euro Mitgliedsbeiträgen und 6000 Euro Spenden. „Wir sind in Zukunft stärker auf unsere Mitglieder angewiesen“, betonte Kuhl angesichts des Zinsverfalls bei Geldanlagen. 8299 Euro erlöste die Stiftung im letzen Jahr noch an Zinsen, Tendenz fallend.

Hans-Werner Erb berichtete, dass die Stiftung im März 5000 Euro für die Flüchtlingshilfe ausgelobt hat. Bisher hat mit dem FC Ober-Ramstadt erst ein Verein Zuschüsse aus diesem Fonds beantragt. Der Club erhielt 500 Euro für Fußballschuhe und -Kleidung. Nachdem 160 Mitglieder eine Email-Erklärung unterzeichnet haben, wurde im letzten Jahr ein Newsletter aufgelegt, der bisher zweimal über die Arbeit der Sportstiftung informiert hat.

In der Vorstandsitzung am 27. September wird der Siegfried-Schmitt-Preis für kindgerechtes Training im Sport an einen Übungsleiter verleihen. Gefördert wird im November/Dezember wieder das (31.) Darmstädter Sport-Forum, veranstaltet vom Institut für Sportwissenschaft und der Sportkreis Darmstadt-Dieburg. Zu den unterstützten Projekten zählt auch der Sportler-Frühschoppen für ehemalige Aktive und Offizielle am Heinerfest-Samstag (2. Juli, 11 Uhr), traditionell auf dem Karolinen-Platz (Hamel-Arena).

In der Vorstandsitzung vor der Mitgliederversammlung beschloss die Regie einen Zuschuss von 1000 Euro, um den Rhönrad-Talenten der SG Grün Weiß Darmstadt den Start bei der Jugend-WM in Cincinnati (USA) vom 19. bis 26. Juni zu ermöglichen. Die Verteilung des Geldes soll nach Kriterien der Bedürftigkeit erfolgen.

Unter elf Bewerbern kürte die Jury für den Jugendförderpreis 2015 die drei Preisträger DSW Darmstadt (1546 Mitglieder, davon 637 Jugendliche), SKG Roßdorf (2300 Mitglieder/ 935 Jugendliche) und SG Ueberau (870 /255). Manfred Rentel, Torsten Rasch und Hans-Peter Seubert stellten die Preisträger bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend in der Sparkasse Darmstadt vor. Alle drei verzeichnen hohe Quoten an Jugendlichen und zahlreiche Projekte mit Schulen und Kindergärten sowie Alleinstellungsmerkmale.

Karl Weygandt, der Vorsitzende der SKG Roßdorf, berichtete: „Die Kinder kommen nicht mehr zum Verein, wir müssen zu den Kindern kommen. Wir stellen uns der Herausforderung.“ Das gilt für die Integration der vielen halbwüchsigen Flüchtlinge und die Einbindung von Sprösslingen sozialschwacher Familien. Dafür stehen Fußball-Offerten in Roßdorf und bei der SG Ueberau. Thomas Kipp, Vorsitzender des DSW Darmstadt: „Wir unterscheiden in der Schwimmschule nicht nach Nationalitäten.“

Auch 2016 wird es wieder einen Jugendförderpreis geben. Der Fragebogen, der als Bewerbungsgrundlage dient, kann auf der Homepage heruntergeladen werden: www.darmstädter-sportstiftung.de.

Jugendförderpreis 2015: Im Bild hinten von links Engelbert Jennewein (Projektleiter SKG Roßdorf), Karl Weygandt (Vorsitzender SKG Roßdorf), Opely Djelle (Spielführer Fußball-A-Jugend SG Ueberau), Jakob Knodt (Spielführer Fußball B-Jugend SG Ueberau), Thomas Kipp (Vorsitzender DSW Darmstadt), Rene Zimmerling (Schwimmabteilung DSW Darmstadt) und Hans-Werner Erb (Vorsitzender der Sportstiftung). Vorn zwei Flüchtlingsjungen, die bei der SKG Roßdorf im Fußball-Gruppen aktiv sind: Ahmed Husseni (B-Jugend/links), daneben Hamid Raza (Freizeit-Fußball) Foto: Claus VölkerJugendförderpreis 2015: Im Bild hinten von links Engelbert Jennewein (Projektleiter SKG Roßdorf), Karl Weygandt (Vorsitzender SKG Roßdorf), Opely Djelle (Spielführer Fußball-A-Jugend SG Ueberau), Jakob Knodt (Spielführer Fußball B-Jugend SG Ueberau), Thomas Kipp (Vorsitzender DSW Darmstadt), Rene Zimmerling (Schwimmabteilung DSW Darmstadt) und Hans-Werner Erb (Vorsitzender der Sportstiftung). Vorn zwei Flüchtlingsjungen, die bei der SKG Roßdorf im Fußball-Gruppen aktiv sind: Ahmed Husseni (B-Jugend/links), daneben Hamid Raza (Freizeit-Fußball) Foto: Claus Völker
Ausgezeichnet: Die Darmstädter Sportstiftung vergab bei der Mitgliederversammlung den Jugendförderpreis an die Vereine DSW Darmstadt, SKG Roßdorf und SG Ueberau. Im Bild von links: Torsten Rasch (Jury), Karl Weygandt (Vorsitzender SKG Roßdorf), Engelbert Jennewein (Projektleiter SKG Roßdorf), Jakob Knodt (Spielführer Fußball B-Jugend SG Ueberau), Opely Djelle (Spielführer A-Jugend SG Ueberau), Thomas Kipp (Vorsitzender DSW Darmstadt), Rene Zimmerling (Schwimmabteilung DSW Darmstadt), Manfred Rentel (Jury) und Hans-Werner Erb (Vorsitzender der Sportstiftung). Foto: Claus VölkerAusgezeichnet: Die Darmstädter Sportstiftung vergab bei der Mitgliederversammlung den Jugendförderpreis an die Vereine DSW Darmstadt, SKG Roßdorf und SG Ueberau. Im Bild von links: Torsten Rasch (Jury), Karl Weygandt (Vorsitzender SKG Roßdorf), Engelbert Jennewein (Projektleiter SKG Roßdorf), Jakob Knodt (Spielführer Fußball B-Jugend SG Ueberau), Opely Djelle (Spielführer A-Jugend SG Ueberau), Thomas Kipp (Vorsitzender DSW Darmstadt), Rene Zimmerling (Schwimmabteilung DSW Darmstadt), Manfred Rentel (Jury) und Hans-Werner Erb (Vorsitzender der Sportstiftung). Foto: Claus Völker
Strahlend nach der Preisverleihung: Die Delegation des DSW Darmstadt mit Manfred Rentel (hinten links, Jury und Laudator). Foto: Claus VölkerStrahlend nach der Preisverleihung: Die Delegation des DSW Darmstadt mit Manfred Rentel (hinten links, Jury und Laudator). Foto: Claus Völker
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Jugendförderpreis für DSW Darmstadt, SKG Roßdorf und SG Ueberau

31. Mai 2016
Darmstädter Sportstiftung würdigt Arbeit von drei Vereinen

Den Jugendförderpreis 2015 verleiht die Darmstädter Sportstiftung bei der Mitgliederversammlung am 31. Mai in den Räumen der Sparkasse Darmstadt (Rheinstraße) an drei Clubs. DSW Darmstadt (Stadt), SKG Roßdorf (Landkreis Darmstadt), SG Ueberau (Landkreis Dieburg) teilen sich das Preisgeld in Höhe von 4000 Euro.

Diesmal war die Qualität der am Ende elf Bewerber für den Jugendförderpreis 2015 in der Spitze gut und die Jury hatte die Qual der Wahl. „Einige Antragssteller machen es sich weiterhin zu leicht und füllen den Fragebogen nicht exakt und ausführlich genug aus“, berichtete die Jury, Manfred Rentel, Torsten Rasch und Hans-Peter Seubert, nach der Auswertung der Bewerbungen. Sie einigte sich einvernehmlich auf die drei Preisträger DSW Darmstadt, SKG Roßdorf und SG Ueberau.

Der DSW Darmstadt (vier Abteilungen, 1546 Mitglieder) betreut 637 Jugendliche (Anteil 41,3, Prozent). Zwei Dutzend Initiativen, Angebote und Kooperationen, Kooperationsprojekte mit Schulen im Einzugsbereich, das Internationale Jugendschwimmfest, die Schwimmschule, Partnerschaften im Behinderten-Sport, Ferienfreizeiten sowie die Verknüpfung von Sport- und Kultur-Angeboten prädestinieren den Traditionsverein für den Preis.

Die SKG Roßdorf (sieben Abteilungen, 2300 Mitglieder) zählt 935 Jugendliche (Anteil 30 Prozent) und einen Ausländeranteil von fünf bis acht Prozent. Handball-Projekte in zwei Grundschulen (Heidelberger Ballschule), Schul-Kooperation im Sportkegeln, Sportabzeichen, Integration von minderjährigen, unbegleiteten Asylbewerbern im Volley- und Fußball (extra Trainingstermine), eine Sammelaktion von Sportkleidung für Asylbewerber sowie Fahrten und Feste überzeugten die Jury.

Die SG Ueberau (sieben Abteilungen, 870 Mitglieder) betreut 255 Jugendliche (Anteil 36 Prozent/Ausländeranteil acht Prozent). Entega Kindersportclub, Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, dort auch Turniere, der Schwerpunkt Mädchen-Fußball AG mit zwei Schulen, Turniere, darunter der Merck-Soccer-Cup mit 40 Mannschaften und zahlreiche Turnierbesuche, fallen auf. Schule und Kindergarten nutzen die Sportanlagen des Vereins.

Vor der Verleihung des Jugendförderpreises ziehen Mitglieder und Vorstand des Fördervereins Darmstädter Sportstiftung am Dienstag, 31. Mai um 18.30 Uhr in den Räumen der Sparkasse Darmstadt Jahresbilanz. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung stehen auch Wahlen zum Vorstand und Beirat, neben der wirtschaftlichen Bilanz sowie Änderungen der Stiftungssatzung. Die Kernmannschaft um den Vorsitzenden Hans-Werner Erb bewirbt sich wieder um die Ämter in beiden Gremien.
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5000 Euro für Flüchtlings-Projekte

30. März 2016
Vorstand und Beirat der Darmstädter Sportstiftung warten auf Anträge der Mitgliedervereine

Von Hans-Peter Seubert

Zu wenig Anträge und der latente Zinsverfall belasten die Arbeit der Darmstädter Sportstiftung. Mit einer Initiative, dotiert mit 5000 Euro, möchte sie für Vereine, die Projekte für Flüchtlinge anbieten, ein Zeichen setzen. Vorstand und Beirat der Darmstädter Sportstiftung haben in der letzten Sitzung in den Räumen der Sparkasse Darmstadt einen Fördertopf für Flüchtlings-Projekte von Mitgliedsvereinen eingerichtet. Clubs, die in den nächsten Wochen Anträge mit einer kurzen Projekt-Beschreibung und einem Finanzierungsplan stellen, winkt ein Zuschuss. Vorsitzender Hans-Werner Erb: „Wir möchten unseren Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Herausforderung für die Sportvereine und Kommunen leisten.“

Kopfzerbrechen bereitet der Regie der Zinsverfall. Schatzmeister Uwe Kuhl: „Wir haben weniger Zinsen erwirtschaftet im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Deshalb müssen wir vorsichtig sein mit den Ausgaben. Auf der anderen Seite hatten wir im letzten Jahr gerade mal 4600 Euro Ausgaben für Förderfälle.“ Der Mangel an Anträgen ist schuld daran. 8300 Euro Zinserträge gab es 2015. Kuhl: „Das werden dieses Jahr weniger werden. Man muss klar und deutlich sagen, dass die Zinserträge noch mal runter gehen.“

Dennoch verfügt die Stiftung, dank der Freien Rücklage (25000 Euro), über genügend Spielraum, um bei Notfällen und qualifizierten Anträgen helfen zu können.

Aktuell zählt sie 287 Mitglieder, unter ihnen Vereine, Gemeinden, Städte, der Landkreis sowie Einzelpersonen. Zehn Neueintritte kompensierten acht Löschungen. Das Stiftungskapital wuchs, dank 20 000 Euro Zustiftung aus den Mitgliedsbeiträgen des Vereins, auf 520 000 Euro. 1982 begann die Stiftung mit 50 000 Mark. Das Vermögen - darin enthalten sind 25 000 Euro freie Rücklagen für Härtefalle und 30 000 Euro gebundene Rücklagen für den nach einem Turnunfall von den Schultern ab gelähmten Johannes Hablik, bewegt sich bei 594 000 Euro.

Die Sportstiftung fördert 2016 im November/Dezember wieder das 31. Darmstädter Sport-Forum, veranstaltet vom Institut für Sportwissenschaft der TU Darmstadt und dem Sportkreis Darmstadt/Dieburg, mit 1000 Euro. Der VSG Darmstadt kann mit 1500 Euro Anschubfinanzierung – je 750 Euro für die Handikap-Schwimmer und die neue Fußball ID-Mannschaft - planen, wenn der Antrag an die Stiftung vorliegt.

Die Bewerbungsfrist für den Jugendförderpreis 2015 endet am 31. März Die Auszeichnung für vorbildliche, nachhaltige Jugendarbeit vergibt die Sportstiftung seit über 25 Jahren. Sie ist mit bis zu 4000 Euro dotiert. Ein Fragebogen auf der Homepage dient als Bewerbungsgrundlage: www.darmstaedter-sportstiftung.de. Gleiches gilt für den Siegfried-Schmitt-Preis. Die Auszeichnung belohnt seit 1999 Trainer und Trainerinnen für kindgerechtes Training im Vereins- und Verbandsport, die seit Jahren nachhaltig und kreativ arbeiten. Dieser Preis ist dotiert mit dem „Darmstädter Heiner“ in Bronze und einem Geldgeschenk. Das Vorschlagsrecht haben die Mitgliedsvereine der Sportstiftung.

Vom 18. bis 20. März war die Sportstiftung beim Fußball-Kultur-Festival „Fußball ist anders“ in Darmstadt mit einem Infostand vertreten. Am 12. Mai folgt die Mitgliederversammlung um 18.30 Uhr in der Sparkasse Darmstadt. Am 26. Juni, beim 38. Darmstädter Sport- und Spielfest ist die Stiftung dabei. Am 2. Juli, beim Heinerfest-Frühschoppen für Altsportler und -Funktionäre (ab 11 Uhr im Hamelzelt, Karolinenplatz), ist sie Mitveranstalter, neben dem Sportkreis, und dem Verein Darmstädter Heiner. Vorstand und Beirat sind mehrheitlich der Meinung, den Frühschoppen künftig wieder im ursprünglichen Stil zu organisieren, also ohne Programm, und das Gespräch untereinander in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Sportstiftung ist zugleich offen für Unterstützer in Vorstand und Beirat. Wer interessiert ist und mitarbeiten möchte, hat Gelegenheit, die Arbeit der Regie kennenzulernen und kann beim Vorsitzenden Hans-Werner Erb einen Schnupper-Termin vereinbaren. Telefon: 06151/2816100213.
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Margrit Schäfer Ehrenmitglied

27. Dezember 2015
25 000 Euro Zustiftung/Stiftungskapital der Sportstiftung bei 572 000 Euro

Vorstand und Beirat der Darmstädter Sportstiftung stimmten in der letzten Sitzung des Jahres 2015 in den Räumen der Sparkasse Darmstadt für eine Zustiftung von 25 000 Euro, die das Stiftungskapital auf 572 000 Euro erhöht. Gründungsmitglied Margrit Schäfer (Darmstadt) wurde in der Sitzung von Vorstand und Beirat zum Ehrenmitglied der Sportstiftung für die Stadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg ernannt. Vorsitzender Hans-Werner Erb überreichte ihr die Urkunde einen Blumenstrauß. Margrit Schäfer (77) war am 22. Oktober 1982 Gründungsmitglied, damals die einzige Frau. Seit über drei Jahrzehnten arbeitet die frühere Leichtathletin im Beirat der Sportstiftung mit und ist in der Jury für den Siegfried-Schmitt-Preis tätig.

Ehrendmitglied Margrit Schäfer (links) erhielt von Hans-Werner Erb, dem Vorsitzenden der Darmstädter Sportstiftung, die Urkunde. Foto Sportstiftung [klicken für größeres Bild]ZoomenEhrendmitglied Margrit Schäfer (links) erhielt von Hans-Werner Erb, dem Vorsitzenden der Darmstädter Sportstiftung, die Urkunde. Foto Sportstiftung


Die Niederachsen-Meisterin über 400 Meter, die in Hannover damals mit Sprint-Assen wie Jutta Heine zusammen Staffel lief, war in Darmstadt viele Jahre als Sportabzeichen-Abnehmerin aktiv. Sie selbst hat den Sportorden 44 Mal erworben. Als Repräsentantin der Olympischen Sportbibliothek besuchte sie nahezu alle Olympischen Spiele in den letzten Jahrzehnten. „Mein Herz schlägt für den Sport und die Sportstiftung“, schilderte die Geehrte ihre Begeisterung und Ausdauer für ehrenamtliche Arbeit. Über den Sportkreis fand Margrit Schäfer damals zur Verantwortung in der Darmstädter Sportstiftung.

„Die Zinssituation ist weiterhin sehr schlecht und wird sich leider auch im nächsten Jahr nicht ändern“, lautete in der Sitzung die Bilanz von Schatzmeister Uwe Kuhl. Das schmälert die finanziellen Spielräume. Die Kontenstände: Verein 23 040 Euro, Stiftungskapital 572 400 Euro. Auf Vorschlag von Kuhl wurden 25 000 Euro Zustiftung für 2015 beschlossen. 15 000 Euro wurden vom Verein auf das Stiftungskapital übertragen, 10 000 Euro aus den frei verfügbaren Mitteln der Stiftung dafür verwendet. Außerdem wurden 4000 Euro als Zuwendung des Fördervereins für Unterstützungsfälle an die Stiftung übertragen. Für Unterstützungen wurden in diesem Jahr bisher 4350 Euro gezahlt. Aktuelle Förderanträge lagen nicht vor. Der Förderverein der Sportstiftung zählt zurzeit 289 Mitglieder.

Die Regie rührt inzwischen die Werbetrommel. Im Dezember wurde erstmals ein Newsletter online verschickt, der künftig zwei- bis dreimal im Jahr erscheinen soll. Die Homepage soll aufgefrischt und aktualisiert werden. Dort wird es künftig auch den Button „Newsletter“ geben. Zudem sind 2016 Veranstaltungen geplant.

Aktuell sind der Jugendförderpreis (dotiert mit bis zu 4000 Euro) und der Siegfried-Schmitt-Preis von der Sportstiftung ausgeschrieben. Allerdings ist die Resonanz bisher schwach. Für den Jugendförderpreis 2015 liegen vier Bewerbungen vor (SG Ueberau, TSV Langstadt, TSV Semd und VfL Münster). Keine Bewerbung gibt es noch für den Siegfried-Schmitt-Preis, der Übungsleiter für kindgerechtes Training würdigt. Hier haben die Mitgliedsvereine das Vorschlagsrecht. Der Abgabetermin der Bewerbungen für beide Ehrungen wurde bis zum 31. März 2016 verlängert. (hps)
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Trainer-Ikone im Rampenlicht

14. Mai 2015
Sportstiftung verleiht Siegfried-Schmitt-Preis an Manfred Lohnes, Handball-Abteilungsleiter des TuS Griesheim

Von Hans-Peter Seubert

„Der Turn- und Sportverein Griesheim lebt nur deshalb für Menschen, weil er von Menschen wie Manfred Lohnes lebt.“ Laudator Claus Walther ließ einen Stillen Star hochleben, der am 22. April, bei der Verleihung des Siegfried-Schmitt-Preises der Darmstädter Sportstiftung, ein paar Minuten im Rampenlicht stand. Manfred Lohnes (64) trat am 1.?Juli 1976 in den TuS Griesheim ein. Claus Walther, Vorsitzender des Großvereins (3.800 Mitglieder): „Seit dem ersten Tag seiner Vereinsmitgliedschaft ist Manfred Lohnes als Übungsleiter tätig.“ Der gebürtige Odenwälder (Kirchbrombach) war bis Mitte der achtziger Jahre aktiver Handballspieler in der Zweiliga-Mannschaft, die dreimal vergeblich an die Bundesliga-Pforte klopfte. 1971 schon erwarb er die Übungsleiterlizenz und betreute in seiner Sport-Vita alle Altersklassen im Verein.

1991 fand er, inzwischen Abteilungsleiter Handball, mit der Gründung der Handball-Minis seine Berufung, die er heute noch mit Begeisterung und Fingerspitzengefühl trainiert. Zusammenspiel mit den Eltern, Wir-Gefühl der Kinder und in den Mannschaften, Kooperation mit der Schule, Jugend trainiert für Olympia. Walther: „Manfred Lohnes ist mit dem Handball fest verbunden. Fast jedes Griesheimer Handball-Kind hat im Lauf seines sportlichen Werdegangs mal bei ihm trainiert.“

Die beharrliche und sachkundige Nachwuchsarbeit des Abteilungsleiters und des Trainerstabes trägt nach Jahrzehnten Durststrecke inzwischen Früchte. Nach dem Bundesliga-Jahr der A-Jugend hat sich nun ein junger Stamm in der Handball-Oberliga festgesetzt.

All diese Zuverlässigkeit, Kontinuität, dazu das hohe Maß an persönlichem Einsatz und Kreativität sind im Sinne von Siegfried Schmitt. Der Darmstädter Sportpädagoge prägte nach dem Krieg Generationen von Zöglingen – auch Walter Schwebel, der den Preis in den achtziger Jahren stiftete. Seit 1998 verleiht ihn die Darmstädter Sportstiftung an Persönlichkeiten, die kindgerechtes Training im Sport vorbildlich und nachhaltig umsetzen.

Manfred Lohnes, der schon in Kirchbrombach bei Sportlehrer und Trainer Karl-Heinz Bergsträßer in die Lehre ging und neben der Handball-Leidenschaft die Tugenden eines fachlich fundierten Übungsleiters verinnerlichte, war überrascht: „Ich fühle mich sehr geehrt“, sagte er, als ihm der Vorsitzende der Darmstädter Sportstiftung, Hans-Werner Erb, im Versammlungsraum der Sparkasse Darmstadt den Preis (Bronzefigur des Darmstädter Heiners) in die Hand drückte: „Sie haben ihn verdient.“ Für die Prämie von 250 Euro fand der Preisträger sogleich Verwendung: „Ich brauche einen Satz Trikots, das ist der Satz Trikots für die E-Jugend.“

Preisträger: Manfred Lohnes mit Laudator Claus Walther, Vorsitzender von TuS Griesheim. Foto: Thomas Zöller [klicken für größeres Bild]ZoomenPreisträger: Manfred Lohnes mit Laudator Claus Walther, Vorsitzender von TuS Griesheim. Foto: Thomas Zöller


Die Sportstiftung würdigte bei der Mitgliederversammlung auch drei Gründerväter vom 6. Oktober 1982: Die Ehrenmitgliedschaft erhielt der frühere Sprecher des Beirats (1994 bis 2011) Karl-Heinz Bergsträßer (Groß-Bieberau). Die gleiche Würdigung erfuhr Friedel Sahm (Babenhausen), fast drei Jahrzehnte Schriftführer und heute im Beirat sachkundiger Ratgeber.

Horst H. Blechschmidt wurde mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden verblüfft. Fast zwei Jahrzehnte führte er den Vorsitz der Stiftung und ist heute noch im Beirat tätig. „Das ist natürlich eine sehr große Überraschung für mich“, bekannte Blechschmidt sichtlich gerührt. Ich danke allen, die auf diesem Weg mit mir gegangen sind.“ Er erinnerte an den Gründungsvorsitzenden Fritz Roth und seinen Vorgänger Konsul Peter Merck, der im vergangenen Jahr verstarb.

Stille Stars: Von links Karl-Heinz Bergsträßer, Ehrenmitglied der Sportstiftung, Manfred Lohnes, Siegfried-Schmitt-Preisträger, Horst  Blechschmidt, Ehrenvorsitzender,  Hans-Werner Erb, Vorsitzender der Sportstiftung mit der Gründungsurkunde und Ehrenmitglied Friedel Sahm. Foto: Thomas Zöller [klicken für größeres Bild]ZoomenStille Stars: Von links Karl-Heinz Bergsträßer, Ehrenmitglied der Sportstiftung, Manfred Lohnes, Siegfried-Schmitt-Preisträger, Horst Blechschmidt, Ehrenvorsitzender, Hans-Werner Erb, Vorsitzender der Sportstiftung mit der Gründungsurkunde und Ehrenmitglied Friedel Sahm. Foto: Thomas Zöller


Mit Förderfällen hapert es

„Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Förderfälle an die Darmstädter Sportstiftung herangetragen würden“, betonte der Vorsitzende Hans-Werner Erb bei der gut besuchten Mitgliederversammlung am Mittwochabend im Versammlungsraum der Sparkasse Darmstadt. Mit Anträgen hapert es. 2014 schüttete die Stiftung gut 6.000 Euro aus – überwiegend Anschubfinanzierungen für Vereins- und Schulprojekte. Der Jugend-Förderpreis mit 2.000 Euro dotiert, ging an den FC Ober-Ramstadt. Beim Heinerfest-Frühschoppen für ehemalige Sportler ist die Stiftung einer von drei Veranstaltern.

Das Sozialwerk profitierte von zwei Spenden: Aus dem Erlös des traditionellen „Oldies Revival Konzert“ (Darmstädter Kult-Bands der sechziger und siebziger Jahre) in der Böllenfalltorhalle flossen 6.000 Euro in die Kasse. Der Verkauf des alten Rasens im Stadion am Böllenfalltor durch die „Freunde des SV 98“ bescherte 6.500 Euro. Erb: „Dafür bedanken wir uns herzlich.“

Schatzmeister Uwe Kuhl bilanzierte in der Jahresrechnung 500.000 Euro Stiftungskapital und 570.000 Euro Vermögen. Darin enthalten sind eine freie Rücklage (25?000 Euro) und eine gebundene Rücklage – 28.000 Eure für den nach einem Sportunfall von den Schultern ab gelähmten Turner Johannes Hablik (Neutsch). Der Verein zählt derzeit 293 Mitglieder, ein Plus von acht.

In der Diskussion wurden bessere Vermarktung und mehr Publizität der Sportstiftung angemahnt. Im Vorstand wird dieses Manko inzwischen bearbeitet (Verlinkung mit Vereinswebsites. Newsletter per Mail).

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Zuschüsse vergeben

18. März 2015
Vorstand und Beirat der Darmstädter Sportstiftung unterstützen 30. Sport-Forum mit 1500 Euro

Vorstand und Beirat der Darmstädter Sportstiftung haben in ihrer jüngsten Sitzung in den Räumen der Sparkasse Darmstadt, Förderanträge und Termine abgestimmt. Für das 30. Darmstädter Sport-Forum, die fünfteilige Vortragsreihe des Instituts für Sportwissenschaft der TU Darmstadt und des Sportkreises Dieburg, schießt die Darmstädter Stiftung in diesem Jahr statt 1000 Euro wegen des runden Termins 1500 Euro zu. Der Betrag soll zweckgebunden für das Institut genutzt werden, das diese Reihe seit drei Jahrzehnten veranstaltet und damit über Darmstadt hinaus Akzente setzt.

2015 heißt das Thema der Reihe: „Sport und Bewegung als Medizin – Bewegungsorientierte Gesundheitsförderung“. Die Regie hat Sportpsychologe Professor Frank Hänsel.

Die Wilhelm-Hauff-Schule in Eberstadt erhält für ihr Schulprojekt „Kinder-Yoga“ 750 Euro. Die gleiche Summe fließt an die Otzberg-Schule in Lengfeld für das nachhaltige Sportmotorik-Projekt „Ganzheitliche Bewegungsförderung für Kinder“. Der Termin für die Mitgliederversammlung der Sportstiftung wurde auf 29. April, 18.30 Uhr in die Zentrale der HSE in Darmstadt festgelegt. In deren Rahmen wird auch der Siegfried-Schmitt-Preis 2014 für kindgerechtes Training im Sport verliehen.

Der stellvertretende Vorsitzende Michael Vatter hat mit Michael Siebel, Karin Wolff und Heike Hofmann drei südhessische Landtagsabgeordnete für eine Mitgliedschaft in der Sportstiftung gewonnen. Schatzmeister Uwe Kuhl berichtete, dass nach elf Löschungen 2014 und fünf Neueintritten die Mitgliederzahl bei nun 289 liegt.

Auch 2015 wird der Jugend-Förderpreis wieder ausgelobt. Er ist mit mindestens 2000 Euro dotiert. Bewerbungen der Vereine laufen über einen Fragebogen, der im Internet heruntergeladen werden kann: www.darmstaedter-sportstiftung.de. hps
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